28 Oktober

Plenarsitzung 1: Eröffnung
Diese Veranstaltung liefert Ihnen das Grundgerüst für die drei darauffolgenden Tage voller interessanter Diskussionen und bietet gleichzeitig einen ersten Einblick in die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs in München und Bayern. Nach den Begrüßungen durch den UITP-Präsidenten und den Oberbürgermeister der Stadt München erwartet Sie ein Vortrag des Geschäftsführers des gastgebenden Verkehrsunternehmen MVG sowie die inspirierende Ansprache eines besonderen Redners. Noch können wir keine Details verraten, aber machen Sie sich auf eine Überraschung gefasst.

Vorsitz: Luc BIOUL, STIB, Belgien und Chairman UITP Metro Committee

  • Willkommensansprache
    Dieter REITER, Oberbürgermeister von München und durch den Präsidenten der UITP
  • München : eine Erfolgsgeschichte im Verkehrswesen
    Herbert KÖNIG, Geschäftsführer der MVG, Deutschland
  • Keynoteansprache: Wie die digitale Revolution die Bahnbranche prägt
    Dr Manfred RUDHART, Vorstandsvorsitzender, DB-Regio AG

Parallelveranstaltung 1: U-Bahn
In dieser Sitzung werden Großprojekte und Initiativen vorgestellt, die sich mit den wesentlichen Herausforderungen für U-Bahn-Betreeiber auseinandersetzen: von der Erneuerung alter Systeme bis zur strategischen Einführung smarter Technologie und der Rolle der U-Bahn bei der Entwicklung von Städten und sich verändernden Mobilitätsgewohnheiten.

Vorsitz: Gradimir STEFANOVIC, London, Vereinigtes Königreich

  • Clevere Modernisierungsplanung von U-Bahnhöfen
    Gunnar HEIPP, Münchner Verkehrsgesellschaft, Deutschland
  • Radiofrequenzspektrum für Zugsignaltechnik: Chancen und Risiken
    Claude ANDLAUER, RATP Group, Frankreich
  • Herausforderungen für CTBC-Zugsignaltechnik in Asien – Erfahrungen der MTR
    Dr Henry YU, MTR Corporation Ltd., Hong Kong, China
  • ÖPNV-Umbruch in Toronto – Modernisierungsprogramm der U-Bahnhöfe
    Andy BYFORD Toronto Transit Commission, Kanada

Parallelveranstaltung 2: Regionalverkehr
Städte sind keine geschlossenen autonomen Gebilde. Um wachsen und gedeihen zu können brauchen sie gute Schienenverbindungen über ihre Grenzen hinaus: auch global, vor allem aber zu ihrem eigenen Umland und ihren Nachbarn. Schienenverkehr entwickelte sich schon immer mit den Städten und wird dies im 21. Jahrhundert smart fortsetzen.

Vorsitz: Gradimir STEFANOVIC, London, Vereinigtes Königreich

  • Schienenpersonennahverkehr in Bayern – Herausforderungen und Lösungen
    Johann NIGGL, Bayerische Eisenbahn Gesellschaft, Deutschland
  • Renaissance dreier Eisenbahnen in Brasilien
    Flávio MOTA MONTEIRO, Companhia Brasileira de Trens Urbanos – CBTU, Brasilien
  • Grenzüberschreitender Pendlerzüge zwischen München und Salzburg
    Tobias HEINEMANN, Transdev, Berlin, Deutschland

Parallelveranstaltung 3: Multimodaler Betrieb
Viele Schienensysteme sind über Jahrzehnte entstanden. In den frühen 1980er Jahren lösten moderne Light-Rail-Systeme oder Stadtbahnen eine Renaissance der Straßenbahn aus, auch weil einige Merkmale der U-Bahn übernommen wurden. Später wurden Regionalstadtbahnen eingeführt, die den Einzugsbereich erweiterten. Heute verknüpfen sich U- und S-Bahnen immer smarter und weichen die Grenzen zwischen den verschiedenen Systemen im öffentlichen Nahverkehr immer weiter auf. 

Vorsitz: Guy KINKOR, SNCF, Paris, Frankreich

  • Gestaltung des effizienteren Zusammenspieles zwischen Bus und Bahn
    Pere CALVET, Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, Spanien
  • Smarter Mischbetrieb von Express- und herkömmlichen U-Bahnen
    Peter LUNDEN-WELDEN, Seoul Line 9 Operation Co., Ltd., Südkorea
  • Mischbetrieb von Schienensystemen: Spagat zwischen Bestreben und Realität
    Ian AMBROSE, Network Rail Infrastructure Ltd., Vereinigtes Königreich
  • ComplexTrans – Ein disruptives Schienenkonzept von gemischtem Stadt- und Überlandsverkehr für Fahrgästen und Güter
    Jiri HOFMAN, Skoda Transportation A.S., Tschechien

Parallelveranstaltung 4: Sicherheit
Die außerordentlich hohe Sicherheit des Bahnverkehrs kann nur durch Professionalität und Engagement der Mitarbeiter, wirksame Öffentlichkeitsarbeit, technische Innovationen und  Zuverlässigkeit der Materialien garantiert werden. Kompromisse in Sachen Sicherheit darf es niemals geben, doch es stellt sich die Frage: Wie können Herangehensweisen, Prozesse und Instrumente trotzdem smarter gemacht werden?

Vorsitz: Stephan LEWISCH, Wiener Linien, Österreich, Chairman UITP Light Rail Committee

  • Straßenbahnsicherheit im öffentlichem Raum
    Laetitia FONTAINE, Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie, Frankreich
  • Fahrerassistenz zur Vorbeugung vor Tramkollisionen
    Michael RÜFFER, Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Deutschland
  • AGIL: innovative Entscheidugshilfe für das Management von betrieblichen Störfällen
    Carles CASAS ESPLUGAS, Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, Spanien

Plenarsitzung 2: Fahrgäste und die „letzte Meile“
Fahrgäste erwarten und verdienen ausgezeichneten Service. Nach Sicherheit sollte die Servicequalität der wichtigste Faktor für Verkehrsunternehmen sein. Ergänzend zu den Bereichen Dienstleistungen, Zertifizierung und Schulung von Mitarbeitern bietet smarte IT durch interaktive Zusammenarbeit viele Verbesserungsmöglichkeiten und Optionen bei der Bewältigung der „letzten Meile“.

Vorsitz: Sylvain HAON, UITP

  • Dienstleistungsexcellenz und Kundenzufriedenheit als tägliche Verpflichtung
    Yow Wee SIU, SMRT Corporation Ltd., Singapore
  • SMART New York - Interaktive Informationskiosken der nächsten Generation
    Andrew BATA, MTA New York City Transit, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Multimodale Abstimmung führt zur erhöhten Qualität
    Alexandre SAVARD, GIRO Inc., Kanada

Willkommensveranstaltung im MVG Museum