30 Oktober

  OPTIONEN
MORGENS Fachbesuch zum Thema Tram  Fachbesuch zum Thema S-Bahn 

Zunächst geht es zu Fuß zur Tram-Haltestelle Holzkirchner Bahnhof und von dort mit einem Fahrzeug des neuesten Typs Avenio zum Trambetriebshof der MVG in Steinhausen. Unterwegs erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zur Geschichte und Gegenwart der Münchner Trambahn.

Nach Ankunft im Betriebshof erfahren die Teilnehmer zunächst vom Leiter des Bereichs Tramfahrzeuge das Wichtigste zur Fahrzeugstrategie der MVG, zu technischen Besonderheiten und aktuellen Entwicklungen wie z.B. dem Infotainment in den Tramfahrzeugen (wird noch geklärt, ob das Sinn macht). Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das erfolgreiche Programm zum Redesign von Fahrzeugen aus den 90er Jahren (Typ R2.2) gelegt. Anschließend besteht die Möglichkeit, Fahrzeuge der unterschiedlichen Generationen anzusehen.

Nach ca. einer Stunde Aufenthalt fährt die Gruppe mit einem historischen Fahrzeug (M-Wagen) nach St. Emmeram im Stadtteil Bogenhausen. Unterwegs und bei einem 15minütigen Stopp an der Endhaltestelle dieser Ende 2011 eröffneten Linie erfahren die Teilnehmer von den verantwortlichen Planern der MVG Wissenswertes zu dieser innovativen Neubaustrecke sowie zur aktuellen Neubaustrecke Steinhausen. Auf dem anschließenden Rückweg entlang besonders sehenswerter Streckenabschnitte und auch touristisch reizvoller Punkte Münchens gibt es dann noch Informationen zu künftigen Tramprojekten und zur erfolgreich abgeschlossen Beschleunigung der Münchner Tram.

 

Abfahrt vom Münchener Ostbahnhof zum Betriebshof Steinhausen.

Der S-Bahnbetrieb im Großraum München wird von einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn (DB-AG) im Auftrag vom Land Bayern gewährleistet.

Die Teilnehmer erhalten Informationen über tägliche und strategische Herausforderungen, wie Kapazitätsengpässe (das Netz wurde damals für 250.000 Fahrgäste pro Tag gestaltet, und die Nachfrage an Wochentagen liegt heutzutage bei 800.000). Mit der Führung aller Linien durch einen einzigen Stammstrecktunnel und einem 2 Minuten-Takt ist das Münchener S-Bahnsystem eins der meist benutzten in Europa und der Welt. Der jetztige Vertrag läuft im Jahre 2017 aus, und das Ausschreibungsverfahren wird in den kommenden Monaten starten.

Die Besichtigung beinhaltet auch einen Vortrag zum 2. S-Bahntunnelprojekt und eine Führung des Betriebshofs und der Werkstatt , wo rund um die Uhr die Züge von 175 Technickern gewartet werden.

NACHMITTAGS Fachbesuch zum Thema U-Bahn Fachbesuch Siemens-Werk in Allach

Die Teilnehmer gehen zu Fuß zum Hauptbahnhof und erfahren auf dem Weg zum U-Bahnhof (U4/U5) einige Details zu laufenden Sanierungsarbeiten im Bereich der U-Bahnfugen sowie zu Planungen für den Umbau des Münchner Hauptbahnhofs, des Bahnhofsvorplatzes und der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Außerdem kann auch das sanierte Zwischengeschoß im Bereich des U-Bahnhofs kurz besichtigt werden.

Gegen 13.30 Uhr fährt die Gruppe mit einem eigenen U-Bahnzug (Typ C1) über den Bahnhof Theresienwiese (Oktoberfest!) in Richtung U-Bahnhof Fröttmaning (Fußballstadion). Dort wird die Gruppe einen neuen U-Bahnzug vom Typ C2 besichtigen und von der Leitung der Münchner U-Bahn Wissenswertes zum Fahrzeugkonzept der MVG und zur Technischen Basis der U-Bahn in Fröttmaning erfahren.

Gegen 14.40 Uhr Fahrt mit dem C1-Zug von Fröttmaning zum U-Bahnhof Münchner Freiheit, wo die Gruppe sich ca. 30 Minuten aufhalten wird. Dieser Bahnhof wurde Ende 2009 in neuem Design und Farbenglanz eröffnet und war Vorbild für die folgenden Modernisierungsprojekte. Die Teilnehmer werden auch die oberirdische Tramhaltestelle Münchner Freiheit mit ihrer spektakulären Dachkonstruktion sehen und von Gunnar Heipp, dem Leiter der Stabsstelle Strategische Planungsprojekte, erläutert bekommen.

Anschließend kurze Fahrt mit dem C1-Zug zum U-Bahnhof Marienplatz, wo die Gruppe den zur Fußball-WM 2006 erweiterten Bahnhofstunnel sehen und Gunnar Heipp das im laufenden Betrieb sanierte und aktuell fertiggestellte Zwischengeschoß inklusive neuem MVG Kundencenter zeigen und erläutern wird.

Das Data Analytics Centre der Fa. Siemens Mobility Services in Allach wurde vor einem Jahr gegründet und zählt jetzt ca. 20 Fachleute. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Potential der Datenanalysetechnologien für die Verkehrsbranche weiterzuentwickeln.

Die Datenexperten im Zentrum benutzen Daten aus Fahrzeugen und infrastrukturellen Anlagen zur Früherkennung von Komponentenausfällen und tragen dazu bei, die richtige Entscheidungen bezüglich korrektiver Massnahmen zu treffen.

Zu diesem Zweck pflegt Siemens Kontakte mit zahlreichen Verkehrsbetrieben und Infrastrukturmanagern, sammelt Daten und verwendet sie anhand von moderner Datenforschung und machinellen Lernalgorithmen.

Darüber hinaus arbeiten die Datenwissenschaftler im Zentrum in enger Zusammenarbeit mit Siemens Mobility Ingenieuren, um noch bessere prädiktive Modelle der Schienenprodukte zu entwickeln.